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Herkömmliche Dichtwandkontrolle:


 

Dichtwände und Dichtkörper - seien es Schlitzwände, Spundwände oder HDBV-Körper - sind normalerweise nicht für eine direkte Kontrolle der Dichtigkeit zugänglich. Die Überprüfung der Dichtigkeit der Fugen zwischen den einzelnen Wandelementen erfolgt in der Regel nur stichprobenartig durch Ausgraben oder Bohrungen entlang der Fuge.

Die so gewonnene Information über die Dichtigkeit der Struktur ist daher punktueller Natur, ein positiver Nachweis der Dichtigkeit ist somit nicht direkt zu führen.

  Ausgegrabene Schlitzwand
Ausgegrabene Schlitzwand als Abdichtung einer Baugrube, Stichbreite ca 2m.

Geophysikalische Dichtwandkontrolle:


Der Einsatz geophysikalischer Methoden zur Kontrolle der Fugendichtigkeit von Dichtwänden und -körpern bietet demgegenüber folgende Vorteile:
  • Geophysikalische Methoden liefern nahezu kontinuierliche Daten entlang der kontrollierten Wandabschnitte.
  • Die Geophysik liefert Aufschluß über Strukturen und Vorgänge im Dichtkörper und dessen unmittelbarer Umgebung.
  • Eine Kontrolle mittels geophysikalischer Methoden führt bereits früh zu einer Erkennung von Problemzonen und Schäden.
  • Die Methodenkombination kann dem zu kontrollierenden Körper und der jeweiligen Aufgabenstellung (Fugenkontrolle, Feststellung von Durchströmungen) flexibel angepaßt werden.



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