StaudammüberwachungHome


Herkömmliche Staudammüberwachung:


 

Die Überwachung von geschütteten Staudämmen erfolgt im Normalfall durch Pegel, Begehungen und fallweise Sondermethoden wie Tauchgänge im Stauraum. Die so gewonnenen Informationen sind entweder punktueller Natur oder erst in bereits fortgeschrittenem Stadium des Schadens verfügbar. In der Praxis gibt es daher auch Schadensfälle die ohne vorherige Indikation durch bestehende Kontrollsysteme auftreten.

Eine Verdichtung des Kontrollnetzes zur Vermeidung derartiger Schadensfälle ist wirtschaftlich im allgemeinen nicht tragbar. Auch die Sanierung bereits fortgeschrittener Schadensbilder ist wirtschaftlich ungünstiger als ein möglichst frühzeitiger Eingriff. Eine frühzeitige Erkennung potentieller Problemzonen trägt zu einer Erhöhung der Betriebssicherheit und der Kraftwerksverfügbarkeit bei.

    Dammsanierung
    Dammsanierung

Geophysikalische Staudammüberwachung:


Der Einsatz geophysikalischer Methoden zur Überwachung von geschütteten Staudämmen bietet demgegenüber eine Vielzahl von Vorteilen:
  • Geophysikalische Methoden liefern nahezu kontinuierliche Daten entlang der kontrollierten Dammabschnitte.
  • Die Geophysik liefert Aufschluß über Strukturen und Vorgänge im Damminneren.
  • Eine Überwachung mittels geophysikalischer Methoden führt bereits in frühen Entwicklungsstadien zu einer Erkennung von Problemzonen und Schäden.
  • Die Methodenkombination kann dem zu kontrollierenden Gebiet und der jeweiligen Aufgabenstellung (Übersicht, Schadenserkundung, Sanierungskontrolle) flexibel angepaßt werden.



Home Mail Anwendungsgebiete Staudammüberwachung Seite 2